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Fachliches rund um Logistik

Sie möchten etwas Fachliches nachsehen? Ihr logistisches Wissen erweitern? Green Line hilft gerne!

Hier finden Sie in alphabetischer Sortierung diverse Fachvokabeln zum Nachlesen:

 

ADSp

ADSp steht für Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen, die Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) darstellen.

Die ADSp werden gemeinsam vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) zur unverbindlichen Anwendung empfohlen.

Alle Arten von Tätigkeiten, die im Rahmen eines Verkehrsvertrages abgeleistet werden, unterliegen den ADSp. Hierbei spielt es keine Rolle, welcher Bereich des Speditionsgewerbes tangiert wird (Frachtleistungen, Lagerhaltung ...).

Die ADSp regeln u. a. Haftungsfragen, Vergütungen, Zahlungsziele etc.

Green Line legt bei allen Geschäften die ADSp, jeweils neueste Fassung, als eigene AGB zugrunde.

 

Hier finden Sie die komplette Langfassung der ADSp in deutsch und englisch zum Nachlesen:

AEO-F

AEO ist die Abkürzung für „Authorized Economic Operator“, zu deutsch: „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ (kurz: ZWB). F steht für die höchste Zertifizierungsstufe („zollrechtliche Vereinfachungen“ und „Sicherheit“).

Das AEO-F-Zertifikat weist Green Line als privilegiertes Logistik-Unternehmen aus, das innerhalb der EU Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung in einem vereinfachten Prozess abwickeln darf.

Die Bewilligung des AEO-F-Status’ ist an umfangreiche Voraussetzungen geknüpft. Diese sind:

  • angemessene Einhaltung der Zollvorschriften in der Vergangenheit,

  • eine zufriedenstellende Buchführung hinsichtlich der Geschäfts- und Beförderungsunterlagen, welche eine geeignete Kontrolle ermöglicht,

  • der Nachweis der Zahlungsfähigkeit (Bonität) und

  • die Einhaltung geeigneter Sicherheitsstandards.

Ihr Nutzen: einfachere Abwicklung, schnellerer Transport, Flexibilität und vor allem: Sicherheit!

ATLAS

Das Automatisierte Tarif- und Lokale Zoll-Abwicklungs-System, kurz: ATLAS, ist eine Software der deutschen Zollverwaltung. Mit Hilfe dieser Zollsoftware kann die Abwicklung beim Zoll automatisiert werden. Somit ist es z. B. möglich, der Zollbehörde elektronische Nachrichten zukommen zu lassen, anstatt schriftliche Dokumente (Zollanmeldungen, Einfuhrabgabenbescheide etc.) liefern zu müssen.

Green Line kennt den Umgang mit ATLAS aus dem Effeff und sorgt dafür, dass Ihre Zollabfertigung schnell, reibungslos und sicher vonstatten geht.

CMR

CMR leitet sich aus dem Französischen ab und steht für „Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route. Zu deutsch: Internationale Vereinbarung über Beförderungsverträge auf Straßen.

Die CMR ist ein europaweit gültiger Vertrag, der internationale Transporte regelt, welche auf dem Landweg (z. B. mit LKW) durchgeführt werden. Die CMR ist nur in den Vertragssprachen Englisch und Französisch verbindlich. Bei allen europäischen Güterverkehren auf dem Landweg ist der CMR-Frachtbrief ausgefüllt mitzuführen.

 

Unseren CMR-Frachtbrief zum Download finden Sie hier!

FCL

Die Voll-Containerladung (englisch: Full Container Load, kurz: FCL) ist ein wirtschaftlicher Terminus aus dem Frachtcontainer-Verkehr. Er bezeichnet den Haus-zu-Haus-Verkehr des gesamten Behälters.

Beim FCL übernimmt die Reederei vom Ablader einen bereits voll beladenen und von der Zollbehörde verplombten Container zur Verfrachtung.

 

Siehe auch: LCL

 

FIFO

FIFO leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet: First In First Out.

In der Warenwirtschaft ist FIFO das übliche Verfahren, da die ältesten (zuerst gelagerten) Bestände auch nach Möglichkeit zuerst verbraucht werden sollten.

 

Siehe auch: LIFO

Incoterms

International Commercial Terms, kurz: Incoterms, bezeichnen eine umfangreiche Sammlung von freiwilligen Regeln, die zur Auslegung handelsüblicher Vertragsformen im internationalen Warenhandel herangezogen werden. Die von internationalen Handelskammern entwickelten und stetig angepassten Incoterms sollen v. a. folgende Fragen klären:

 

  • Welche Transportkosten tragen Käufer und Verkäufer?

  • Wer trägt ab wann das finanzielle Risiko im Falle von Warenverlust oder -beschädigung?

  • Wer trägt welche Versicherungspflicht?

 

Im Gegensatz zu den o. g. Vertragsaspekten regeln die Incoterms jedoch nicht

 

  • den örtlichen und zeitlichen Eigentumsübergang vom Verkäufer auf den Käufer,

  • die Zahlungsbedingungen und

  • den zugrundeliegenden Gerichtsstand.

 

Sie finden die Incoterms 2010 hier:

 

 

Intrastat

Die innergemeinschaftliche Handelsstatistik, kurz: Intrastat, dient dazu, tatsächliche Warenströme zwischen den Mitgliedsstaaten der EU zu erfassen. Um dies zu gewährleisten, sind alle in der EU ansässigen Unternehmen, die eine gewisse finanzielle Grenze des Warenein- und -ausgangs überschreiten, meldepflichtig. In Deutschland melden solche Unternehmen ihre Versendungen und Wareneingänge dem Statistischen Bundesamt.

Alle Intrastat-Meldungen werden in der sog. Intrahandelsstatistik zusammengeführt und dienen politischen Entscheidern u. a. in den Bereichen Handels- und Entwicklungspolitik. Green Line übernimmt für Sie sehr gerne als Serviceleistung Ihre Intrastat-Meldungen!

KEP-Dienstleistungen

KEP bedeutet: Kurier-, Express- und Paket-/Postdienste. KEP-Dienstleister sind in der Regel Logistikunternehmen, die Waren befördern, welche sich vor allem durch geringes Gewicht (bis ca. 31,5 Kilogramm) und eine Gurtlänge von maximal 2,90 Metern auszeichnen.

 

Lesen Sie, was Green Line im Bereich KEP für Sie tun kann:

Kommissionierung

Kommissionierung liegt vor, wenn aus einer verfügbaren Gesamtmenge (z. B.: Sortiment) bestimmte Teilmengen (Artikel) zusammengestellt werden. Der Mitarbeiter, der dies erledigt, wird entweder Kommissionierer oder auch Picker genannt.

Klassischerweise gehört das Kommissionieren zum Bereich der Lagerhaltung.

 

Sie möchten Ihre Logistik auslagern? Lesen Sie, was Green Line Ihnen für Ihre Lagerhaltung anbieten kann:

Kontraktlogistik

Die logistische Teildisziplin Kontraktlogistik umschreibt ein Geschäftsmodell im Rahmen des Supply-Chain-Managements (SCM). Kontraktlogistik bedeutet, dass ein Hersteller oder Händler von Gütern mit einem Logistik-Dienstleister eine langfristige und arbeitsteilige Kooperation eingeht, wobei der Dienstleister logistische und logistiknahe Aufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernimmt. Somit stellt der Dienstleister das Bindeglied zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette dar.

 

Kontraktlogistik mit Green Line? Lesen Sie mehr:

Labeln

Labeln bedeutet im Allgemeinen die Kennzeichnung, Beschriftung, Markierung, Etikettierung oder Beschilderung von Waren. Insofern sind solche Tätigkeiten klassischerweise dem Bereich Kontraktlogistik zuzuordnen.

 

Siehe auch: Kommissionierung. 

Sie möchten Ihre Logistik auslagern? Lesen Sie, was Green Line Ihnen für Ihre Lagerhaltung anbieten kann:

LCL

Die Container-Teilladung, englisch: Less than container load (LCL), liegt vor, wenn verschiedene Teilladungen (Stückgut) unterschiedlicher Versender in einem einzigen genormten Frachtcontainer zusammengefasst und an unterschiedlichen Zielorten von unterschiedlichen Empfängern entladen werden.

 

Siehe auch: FCL

LIFO

LIFO steht im Englischen für: Last In – First Out. Dieses Prinzip orientiert sich an der Reihenfolge, nach der Waren im Lager Zugang finden.

Im Gegensatz zu FIFO (First In – First Out), ist die Reihenfolge der Auslagerung hier jedoch entgegengesetzt: Beim LIFO-Prinzip werden bei der Auslagerung nämlich zuerst die Waren entnommen, welche zuletzt eingelagert wurden. Üblicherweise wird dieses Verfahren bei Schüttgütern oder Blocklagerung angewandt.

 

Siehe auch: FIFO

Value-Added-Services

Der englische Begriff Value-Added-Services (VAS) kann im Deutschen als Mehrwertleistung bezeichnet werden. Diese Mehrwertleistungen erweitern eine logistische Hauptleistung und reichern diese wertsteigernd an.

 

Green Line bietet Ihnen eine Menge an Mehrwertleistungen:

 

Lesen Sie mehr zum Thema Montage:

Lesen Sie mehr zum Thema Aufbau-Service:

 

Warehousing

Das Warehousing (Lagerhaltung) umfasst sämtliche administrative und physische Tätigkeiten, die bei der Lagerung von Waren und Materialien anfallen. Zum Warehousing zählen z. B.: Wareneingang, -identifizierung, -kontrolle oder -überprüfung usw.

 

Sie möchten Ihre Logistik auslagern? Lesen Sie, was Green Line Ihnen für Ihre Lagerhaltung anbieten kann: